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Kochkünstler 2017

Ein leckeres und kreatives Gericht aus den Produkten von Müller’s Mühle kreisen? Challenge accepted! 

Als der große Hülsenfrucht- und Getreidehersteller zum zweiten Mal in seiner Erfolgsgeschichte den bundesweiten Kochwettbewerb „Kochkünstler 2017“ ausrief, folgten wir diesem Ruf sofort. Wer ist wir? -Ach ja, richtig. Ich vergaß uns vorzustellen: ein Mutter und Tochtergespann mit Erfolgsgarantie. Meine Mutter und ich, wir haben schon so einiges zusammen durchgestanden und das schweißt eben zusammen, in allen Bereichen, auch in der Küche. Unser gemeinsames Hobby, das Kochen & Backen, ist häufig ein Thema in unseren Telefonaten. Da werden neue Rezepte ausgetauscht, Kochexperimente analysiert und neue Produkte besprochen und empfohlen. Bei einem solchen Telefonat teilte ich meiner Mutter dann mit, dass ich uns für einen Kochwettbewerb anmelden will. Sofort begannen wir zu brainstormen, mit welchem Gericht wir Ruhrpott Girls die Jury vom Hocker hauen wollten. 

An einem gemeinsamen Kochabend kam uns dann durch Zufall eine brillante und sehr erfolgsversprechende Idee: wir machen veganes Sushi. Das an sich ist ja jetzt nicht so neu, aber streicht man jetzt auch noch den Sushireis und ersetzt in durch Milch- oder Risottoreis, bestrichen mit einem Mus aus Hülsenfrüchten, könnte man sich kritisch die Frage stellen: Ist das dann überhaupt noch Sushi? Wir nennen diese Kreation VeGe Sushi; das steht für Veganer Getreidesushi.

Wer immer noch denkt, das Hülsenfrüchte langweilig sind und allenfalls für Eintöpfe taugen, der stellt jetzt die Lauscher auf. Wir konnten uns ziemlich schnell für die tolle Vielfalt von Müller’s Mühle begeistern und verwendeten für unser Rezept sowohl die ganzen Hülsenfrüchte, als auch aus ihnen gefertigte Mehle. Außerdem zogen wir aus so ziemlich allem Sprossen, was die Firma so aufzuwarten hatte. Der Plan, was wir kochen würden, stand also fest. Unser neuer Feind: die Zeit. Das Gericht musste im Vorfinale binnen 60 Minuten in zweifacher Ausführung serviert sein. Da machte uns der Milchreis aber einen fetten Strich durch die Rechnung und beschloss die Sache entspannt anzugehen. Ich, zuständig für den Reis, war alles andere als entspannt und präsentierte der Jury in Bielefeld-ja die Stadt gibt es wirklich- einen Reis, der meinem Vater, dem Zahntechnikermeister mit eigenem Dentallabor, beinahe den ein oder anderen neuen Kunden beschert hätte. Das muss im Finale besser laufen; ein Glück bekamen wir die Chance dazu und überzeugten die Jury mit unserer ausgefallenen Idee. 

In Berlin trieben wir den organisatorischen Ablauf während des Kochens auf die Spitze. Es gab keinen Handgriff der nicht saß, und nichts- was uns hätte aus der Ruhe bringen können. Das, und ein nieselnagelneuer Reiskocher von Reishunger (Amazon, 34,99€) führten dazu, dass wir unser VeGe Suhsi schon nach 50 Minuten fertig auf vier identisch angerichtet Tellern der Jury vorsetzen konnten. So viel Kreativität, Organisationstalent und die gelungene Absprache zwischen den Teammitgliedern muss doch belohnt werden oder? Und das wurde sie- wir holten uns den Sieg! Neben dem schönen Titel, dürfen wir uns jetzt auch über das schöne Porzellan der Firma Kahla freuen!




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